Soeben ist der “Mega Cactus” mit einer Höhe von 9 Metern fertig geworden und steht seit Karsamstag im heimischen Skulpturengarten. Das Aufstellen mit tatkräftiger Hilfe der Rainbacher Feuerwehr war alles andere als eine “leichte” Übung, dennn so ein Mega Cactus ist ein ungemein filigranes, lichtdurchflutetes und verletzbares Werk und soll eine Referenz an die “Giganten der Wüste”, den Saguaro-Kakteen im Süden von Arizona sein. An seinem Stamm und den Seitenarmen sind an die 5000 Kabelbinder befestigt, die ihm den herben Charme dieser gigantischen Kakteen verleihen. Nun steht er hier in seiner majestätischen Eleganz und verstrahlt in der Dunkelheit sein grünes Licht - allerdings nur für wenige Tage, dann muss er wieder abgebaut und für den Transport hergerichtet werden. Am 20. April wird er an seinem Bestimmungsort im schweizerischen Nobel-Kurort Bad Ragaz aufgestellt. Neben dem “MegaCactus” machen noch weitere Licht-Kakteen (s.Bild) die Reise mit zur “Triennale der Schweizer Skulptur 2012″.

Neben dem Mega-Cactus mit 9 Metern Höhe sehen die anderen LichtKakteen beinahe schüchtern aus, auch wenn sie an die 4 Meter hoch sind.

Mit tatkräftiger Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Rainbach konnte das filigrane Kunstwerk in Stellung gebracht werden.
Ich darf auf eine für mich sehr erfreuliche Veröffentlichung in einem internationalen Kunstbuch aufmerksam machen:
Soeben ist im Braun-Verlag, Stuttgart, ein Kunstbuch in englischer Sprache mit dem Titel “500 x ART IN PUBLIC” erschienen, wo sämtliche namhaften Skulpteure, angefangen von Picasso, Miro, Chillida, Beuys, Moore u. v. a. vertreten sind, deren Skulpturen an öffentlichen Plätzen errichtet sind. Neben fünf weiteren Österreichern (Coop Himmelblau, Manfred Kielnhofer, Brigitte Kowanz, Alfred Hrdlicka und Franz West) ist auch Christoph Luckeneder in diesem über 300 Seiten starken Nachschlagewerk skulpturalen Kunstschaffens vertreten. Christoph Luckeneder hat mit seinen LichtKakteen” (engl. “Light Cacti”) eine ganze Seite zugesprochen bekommen. Die Veröffentlichung in diesem Kunstbuch ist eine weitere Bestätigung und internationale Anerkennung des künstlerischen Weges, den Christoph Luckeneder seit einiger Zeit eingeschlagen hat.
Cover des internationalen Kunstbuches “Art in Public”, soeben erschienen im Braun-Verlag, Stuttgart

“Art in Public”, Seite 309: eine ganze Seite wird dem Lichtkünstler Christoph Luckeneder gewidmet
In Berlin findet zur zeit - 12.-23.Nov. 2011 - das “Festival of Lights” statt, ein internationaler Mega-Event in Sachen LichtEvent, an dem ich mit einem Ensemble von 3 LichtKakteen teilnehme. Die Dimensionen dieser Veranstaltung sind kolossal: “Festival of Lights” hatte 2010 eine Besucherzahl von über 1 Million vorzuweisen und die Kontakte übers Internet beliefen sich auf sagenhafte 520 Millionen Einträge! Ich durfte mir einen wunderschönen, geschichtsträchtigen Ort inmitten des “Parlament der Steine” in unmittelbarer Nähe zum Deutschen Reichstags aussuchen!

Ein Ensemble an LichtKakteen ist anlässlich des “Festival of Lights” beim Deutschen Reichstagsgebäude zu sehen. Ganz im Hintergrund sieht man die Spitze des Fernsehturms.
Die “Inseln des Lichts” im Schlosspark von Hagenberg sind seit 1. April Vergangenheit. “Inseln des Lichts” gibt es allerdings das ganze Jahr über im Garten der Fam. Luckeneder im Sauwald zwischen Passau und Schärding zu sehen - s. Schauplatz “LichtSkulpturen“.
Die nächsten offiziellen ”Inseln des Lichts” in Form einer hochkarätigen LichtKunst-Ausstellung mit internationaler Beteiligung werden vermutlich im Park des Schlosses Grevenbroich (BRD, in der Nähe von Köln) am 30. Sept. und 1. Oktober stattfinden. Die Verhandlungen laufen gerade, ich werde Sie an dieser Stelle so bald wie möglich informieren.
Im Ateleier stehen an die 2.500 zur Auswahl, da können Sie schon eine Weile blättern - s. Face, Mischtechnik auf Karton, verbrannt am 16.06.06, existiert als digitales Bild und als Urne, s. Schauplatz “Malerei”
Weiters habe ich für sie eine grosse Auswahl an Fotografien bereit, die unser “5.Viertel” - die Schottergrube Engelhaming, in ihrer Schönheit aber auch heimlichen und schleichenden Bedrohng zeigen - s. Schauplatz “Fotogalerie“.
Den hier abgebildeten Saguaro-Kaktus habe ich im Jahre 1992 im Saguaro-Nationalpark im Südwesten der USA fotografiert. Seither begleitet er mich durch mein künstlerisches Leben - s. Schauplatz”LichtKakteen”
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